ehemalige Lernende. Wir haben nachgefragt: Ehemalige KV-Lernende der Branche Marketing & Kommunikation erzählen uns, wo sie heute stehen, welche Erfahrungen sie geprägt haben und wie sie das Fundament ihrer Ausbildung heute noch unterstützt. In der Reihe „5 Fragen an…“ geben sie ganz persönliche Einblicke in ihren Werdegang sowie die Herausforderungen und Learnings. Inspirierend, ehrlich und relevant für alle, die in der Branche Fuss fassen oder sich weiterentwickeln wollen.
Die befragten Lernenden haben ihre Lehre zwischen 2019 und 2022 in verschiedenen Lehrbetrieben abgeschlossen. Dazu gehören: Ringier AG, TX Group, Somedia Production, Zürcher Oberland Medien, Schweizer Radio und Fernsehen SRF, CH Media und Docu Media Schweiz.
Durchschnittlich bewerten die ehemaligen Lernenden ihre Ausbildung in der Branche Marketing & Kommunikation mit 4.89 Sternen.
Wo und als was arbeitest du heute?
Ich studiere aktuell Kommunikation und Medien an der ZHAW in Winterthur.
Ich arbeite als Specialist Strategic IT Communications bei SIX.
Ich bin Campaign, Content und Brand Managerin bei HER ONE.
Ich bin Studentin an der UZH in Geschichte und Computational Linguistics. Nebenbei arbeite ich Teilzeit als Sachbearbeiterin Datenmanagement und Support Spezialaufgaben bei VRM Services.
Heute arbeite ich beim Fussballclub SV Waldhof Mannheim in der dritten Bundesliga im Marketing und Merchandising.
Bei SRF in der Abteilung Partnerschaften & Events als Projektleiterin für Medienpartnerschaften
Bei Ringier AG als HR Assistant.
Ich arbeite heute bei Media Markt Schweiz als Campaign Manager und stellvertretender Teamleiter im Bereich Campaigning.
Ich bin Moderator und Teamleiter Programm bei Radio Argovia (CH Media).
Inwiefern hat dich die Ausbildung in unserer Branche unterstützt auf deinem weiteren beruflichen Werdegang?
«Ich glaube für mich war diese Ausbildung wie ein Sprungbrett, da ich mich mehr oder weniger immer noch in der selben Branche bewege und dieser Bereich mich immer noch begeistert.»
«In meiner jetzigen Tätigkeit als Projektleiterin Medienpartnerschaften begegne ich praktisch täglich Schnittstellen mit meiner Ausbildung und dem Gelernten aus dem üK.»
«Meine Ausbildung hat mir eine solide Grundlage für meine heutigen Fähigkeiten im Projektmanagement, Copywriting und kreativen Querdenken gegeben und vor allem dafür, immer flexibel und geerdet zu bleiben, wenn sich Pläne plötzlich ändern. Ein Sprichwort, das mich bis heute begleitet, stammt aus genau dieser Zeit: “Don’t let a good crisis go to waste.” Es hat mich gelehrt, Chancen auch in schwierigen Situationen zu erkennen. Ein Prinzip, das nicht nur in der Schweizer Medienbranche gilt, sondern fürs Leben allgemein. Besonders wertvoll war für mich aber auch das zwischenmenschliche Umfeld: Ich war täglich von Erwachsenen umgeben, die klare Werte lebten.»
«Die Lehre bei CH Media war für mich der Grundstein, um jetzt meinen «Buebetraum» (Radiomoderator) ausleben zu können.»
«Die Ausbildung in der Branche Marketing & Kommunikation hat mir wertvolle fachliche und methodische Grundlagen vermittelt, die mich auf meinem weiteren beruflichen Werdegang nachhaltig unterstützen. Auch in meiner heutigen Tätigkeit im Bereich Human Resources profitiere ich täglich von den erlernten Kompetenzen – insbesondere in der zielgerichteten Kommunikation, im Projektmanagement sowie im Verständnis für Zielgruppen und strategische Markenführung, etwa im Kontext des Employer-Brandings und der Personalgewinnung.»
«Die Ausbildung hat mich auf meinem weiteren beruflichen Weg massgeblich unterstützt, da sie mir ein umfassendes Verständnis für die beiden Bereiche Marketing & Kommunikation vermittelt hat. Dadurch konnte ich nicht nur fundierte Grundlagen erwerben, sondern auch herausfinden, in welchem Teilbereich meine Stärken und Interessen liegen. So fiel es mir leichter, mich gezielt zu spezialisieren und meine Karriere entsprechend auszurichten.»
«Schon während der Lehre hab ich gemerkt, dass der Bereich Marketing und Kommunikation genau meiner ist. Hier kann man etwas bewirken und kommt in den direkten Kontakt mit den Leuten. Bei meinen Arbeitsstationen nach der Lehre und der Berufsmatur konnte ich immer wieder auf Gelerntes aus dem ÜK zurückgreifen.»
«Die Tätigkeit im sehr dynamischen Umfeld der Branche, die Ausbildung in Marketing und Kommunikation sowie das Miterleben des Wandels gaben mir ein vertieftes Bewusstsein für Kommunikationsgestaltung und Motive hinter Reaktionen oder Statements. Aber auch die Fähigkeit, pragmatisch und effizient zu arbeiten. Beide Fähigkeiten erlebe ich in meinem universitären Studium nun als äusserst wertvoll, sie geben mir die Möglichkeit, Themen der Geschichtswissenschaft aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten, als es Mitstudierende mit anderem Hintergrund tun.»
«Durch die Ausbildung habe ich ein fundiertes Verständnis für Zielgruppenansprache, strategische Kommunikation und den Umgang mit verschiedenen Medienformaten entwickelt. Diese Fähigkeiten konnte ich direkt in meinem Berufsalltag anwenden, sei es bei der Entwicklung von Kampagnen, im Kundenkontakt oder bei der Umsetzung kreativer Konzepte.»
Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, würdest du die Ausbildung wieder in der Branche Marketing & Kommunikation wählen?
Alle befragten Lernenden, würden nochmals dieselbe Ausbildung wählen. Unter Sonstiges antwortete eine Teilnehmerin: «JA – es war einfach super!». Diese Rückmeldung werten wir als sehr positiv und bestärkt uns in unserem täglichen Bestreben die Ausbildung weiterzuentwickeln.
Was sind deine weiteren Karriereziele?
«Für meine Zukunft strebe ich eine Position im Management an und möchte ebenfalls ein Studium abschliessen.»
«Ich würde nach dem Abschluss meines Studiums gerne im Journalismus oder im Marketing arbeiten.»
«Langfristig wäre ich gerne in der Forschung der Geschichtswissenschaft oder Digital Humanities tätig, wo Gesellschaften und ihre Veränderungen mit einem Mix aus manueller Interpretation und automatisierter Daten- und vor allem Sprachverarbeitung verstanden werden wollen. Marketing und Kommunikation scheint hier zwar weit weg, aber im Grunde ist mein Studium und mein Ziel jetzt genau durch das gleiche motiviert, wie es auch schon die Wahl meiner Lehrstelle und Branche war: Mich fasziniert die Analyse davon, wie Sprache verwendet wird um zu überzeugen, Narrative zu gestalten und zu prägen – historisch und gegenwärtig.»
«Ich strebe eine Teamlead-Funktion an, möchte KI strategisch nutzen und weiterhin Generalistin mit Lernhunger bleiben.»
«Berufserfahrung sammeln und HR Fachfrau oder CAS»
«Ich habe per April die Stelle als Teamleiter angetreten und freue mich sehr über diesen bereits geschehenen Karriereschritt. Ich möchte langfristig für Radio Argovia arbeiten und wünsche mir, intern weiterhin vorwärts zu kommen.»
«Ich habe meinen Weg im Sportbereich eingeschlagen. Nach meiner ersten Station beim Eishockeyclub EHC Arosa, habe ich nun den Sprung ins Ausland gewagt und arbeite zum ersten Mal bei einem Fussballclub. Wobei die Branche und die Arbeiten genau dieselben bleiben. Die Sportbranche beeindruckt mich, da viele Emotionen und auch ein gewisses Mass an Action im Spiel sind. Ich arbeite gerne mit Fans und Leuten direkt zusammen und es ist schön zu sehen, wie die geleistete Arbeit am Spieltag zur Geltung kommen. Marketing und Kommunikation sind bei Sportclubs allgengewärtig und vor allem in der heutigen Zeit wichtiger denn je.»
«Im September 2025 beginne ich das Studium Bachelor Business Communications an der HWZ.»
«Mein Ziel ist es, weiterhin wertvolle Erfahrungen zu sammeln, um mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, vor allem in der Praxis im Berufsalltag, da man aus meiner Sicht dort am meisten lernt. Langfristig möchte ich den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, was genau, bleibt vorerst mein Geheimnis.»
Von welchem Lernort deiner Grundbildung hast du am meisten profitiert für deine weitere berufliche Karriere? Bring die drei Lernorte in eine Reihenfolge.
Am meisten haben die ehemaligen Lernenden vom Lernort Lehrbetrieb profitiert für ihre weitere berufliche Karriere. Auch die Inhalte der überbetrieblichen Kurse bewerten sie mit hoher Relevanz. An dritter Stelle folgt die generelle Ausbildung an der Berufsfachschule.